Alter Kassettenrekorder im Dunkeln, eine Taste gedrückt, ein schmaler Khaki-Lichtsaum an der Oberkante.

Profil · Ein Lebenslauf in drei Akten

Der Weg.

Erst die Stimme. Dann die Marke. Dann die Maschine.

Akt I · 1998–2017

Die Stimme.

Alles beginnt mit einem kaputten Kassettenrekorder — und der Entdeckung, dass eine Stimme etwas bewegen kann. Aus dem Spiel wird ein Handwerk. Aus dem Handwerk ein Beruf.

Stefan dazu — wie alles anfing
  1. 1998

    Die Schule der Klarheit

    Trainee und Lektor bei der „Sendung mit der Maus“ im WDR, parallel erste Autorenjahre bei der Rheinischen Post. Komplexe Dinge so erklären, dass sie stimmen und ankommen — diese Schule hat alles Spätere geprägt.

  2. 2001–2004

    Zuerst kommt das Handwerk

    Jung-Redakteur bei Grundy Light Entertainment, für „Das Quiz mit Jörg Pilawa“ in der ARD. Danach Volontariat bei Radio Leverkusen. Das Fernsehen zeigte mir, wie Unterhaltung gebaut wird. Das Radio zeigte mir, für wen.

  3. 2005–2017

    Zwölf Jahre auf Sendung

    Leitender Redakteur und Moderator bei radio NRW, zwischen Magazinredaktion und Programmplanung. 2013 die Nominierung für den Deutschen Radiopreis, Kategorie Bestes Interview — für das welterste gerappte Interview.

  4. seit 2006

    Die Stimme macht sich selbstständig

    Parallel zum Sender wird die Stimme zur eigenen Marke — seit 2010 mit eigenem Tonstudio, unter ichbinsprecher.de. Der Abspann erzählt den Rest:

Studio-Stillleben: ein Rundfunkmikrofon auf reinem Weiß, eine Khaki-Lichtkante am Korb.
Das Instrument. Zwölf Jahre lang, jeden Tag.

Abspann · Ausgewählte Stimmarbeit

Referenzen der Sprecherarbeit

  • RTL
  • Kurzgesagt – In a Nutshell
  • Goethe-Institut
  • IKEA
  • Hugo Boss
  • Bitburger
  • Assassin’s Creed
  • Call of Duty

Die Sprecherarbeit läuft unter eigener Marke: ichbinsprecher.de

Akt II · seit 2017

Die Marke.

Eine Marke ist eine Stimme, die sich treu bleibt. Die Spur wird ruhiger — nicht, weil weniger passiert, sondern weil Konsequenz die eigentliche Arbeit ist.

Studio-Stillleben: ein Siegelstempel auf Weiß, davor ein einzelnes Siegel aus Khaki-Wachs.
Ein Zeichen. Immer dasselbe. Das ist der Punkt.
  1. 2017

    Vom Sender zur Marke

    Wechsel in den Mittelstand: zu proWIN Winter, einem markenstarken Familienunternehmen im Saarland — als strategischer Sparringspartner der Geschäftsführung. Aufbau eigener Medien- und Produktionsstrukturen. Andere Bühne, dieselbe Frage: Wen soll das erreichen — und warum?

  2. 2020

    Als Kommunikation Krisenarbeit wurde

    Teamleitung Media, mitten in der Pandemie. Orientierung geben, wenn niemand weiß, was nächste Woche gilt. Und der Schritt von eingekaufter zu eigener Produktion.

  3. seit 2022

    Am Ende zählt, was ankommt

    Gesamtverantwortung für Marketing und Kommunikation, mit CEO-Anbindung. Der Maßstab hat sich seit dem Radio nicht geändert: Reichweite ist Output. Wirkung ist Outcome.

Akt III · seit 2021

Die Maschine.

Eine zweite Spur legt sich dazu. Sie ist schnell, sie ist fleißig, sie wird bleiben. Die Frage ist nicht, ob sie mitläuft — sondern wer die Richtung hält.

  1. seit 2021

    Die Maschinen ziehen ein

    Generative KI kommt in gewachsene Arbeitsabläufe — erst wenige Werkzeuge, dann Leitlinien, dann Routine. Die Erkenntnis daraus steht in jedem meiner Essays: Das ist keine technische Frage. Es ist eine kulturelle.

  2. 2024

    Weitergeben ist die härtere Prüfung

    Geprüfter Fachtrainer (BDVT). Seitdem regelmäßig im Austausch mit Fach- und Führungskräften quer durch Branchen — über Künstliche Intelligenz und das, was sie mit Organisationen macht.

  3. 2026

    Zurück an die Schulbank

    Executive Education „AI for Leaders“ an der Harvard Business School, Frühjahr 2026. Wer über Maschinen urteilt, sollte sie verstehen — und das Urteilen nie auslagern.

Studio-Stillleben: ein Mikrofon, dessen Kabel in einer Khaki-Kurve direkt in eine Platine mündet.
Die Stimme, an die Maschine angeschlossen. Nicht umgekehrt.

Die Werkbank · Open Source, nach Feierabend

Nach Feierabend baue ich Werkzeuge. Open Source, öffentlich einsehbar. Sie kreisen alle um dieselbe Frage wie diese Seite: Wie arbeiten Mensch und Maschine so zusammen, dass der Mensch das letzte Wort behält? Werkzeuge, die aus Dokumenten durchsuchbares Wissen machen. Die die Stimme einer Marke schützen, wenn eine KI schreibt. Die Maschinen im Entwurf arbeiten lassen — veröffentlichen darf ein Mensch.

Der Code liegt offen auf GitHub

Und jetzt?

Die Zukunft liegt in der Verbindung.

Welche Zukunft wollen wir gemeinsam bauen?

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wer ist Stefan Margenfeld?

Stefan Margenfeld arbeitet seit über zwei Jahrzehnten an der Schnittstelle von Mensch, Marke und Maschine. Begonnen hat das im Radio. Es ging weiter in einem markenstarken Mittelstandsumfeld, zunächst als strategischer Sparringspartner der Geschäftsführung, später mit Gesamtverantwortung für Marketing und Kommunikation mit CEO-Anbindung. Parallel kontinuierliche Tätigkeit als Sprecher.

Wofür steht margenfeld.com?

Für einen Arbeits- und Denkraum. Auf dieser Seite finden sich Gedanken, Fragen und Beobachtungen rund um strategische Kommunikation und KI-Transformation. Sie ist keine Visitenkarte und kein Angebot. Sie ist ein Ort, an dem Stefan Margenfeld nachdenkt — öffentlich.

Welche Stationen prägen seinen Weg?

Die Ausbildung bei der „Sendung mit der Maus“ (WDR) und der Rheinischen Post, Redaktionsjahre für „Das Quiz mit Jörg Pilawa“, zwölf Jahre als leitender Redakteur und Moderator bei radio NRW, seit 2006 die eigene Sprechermarke ichbinsprecher.de — und seit 2017 Markenarbeit bei proWIN Winter im saarländischen Mittelstand, heute mit Gesamtverantwortung für Marketing und Kommunikation.

Welche Qualifikationen bringt er mit?

Praxis aus über zwei Jahrzehnten Marketing- und Kommunikationsverantwortung sowie Radiojournalismus. Zertifizierte Marketingleitung. Geprüfter Fachtrainer (BDVT). Executive Education „AI for Leaders“ an der Harvard Business School. Kontinuierliche Weiterbildung.

Welche Frage zieht sich durch seine Arbeit?

Welche Zukunft wollen wir gemeinsam bauen? Diese Frage stand im Radio. Sie stand in zwanzig Jahren Markenarbeit. Sie steht heute in jedem Gespräch über Künstliche Intelligenz. Sie ist nicht technisch. Sie ist strategisch — und am Ende kulturell.

Wie kann man mit ihm in Kontakt kommen?

Über das Kontaktformular auf margenfeld.com oder per E-Mail an stefan@margenfeld.com. Für Voice- und Brandvoice-Anfragen direkt über ichbinsprecher.de.