QUARTALSGESPRÄCH Q3 2026 Kroll Facility Services GmbH · Besprechungsraum 3. OG Aufnahme: Dienstag, 06.10.2026, 09:02 Uhr · Dauer: 00:47:00 Automatisch erstellt, nicht korrigiert · 9 Sprecher erkannt ---------------------------------------------------------------- [00:00:04] Sabine Oberhausen: So. Läuft das schon? Ulf, läuft das? [00:00:08] Ulf Brettschneider: Läuft. Das rote Lämpchen da vorne, das ist die Aufnahme. Darf ich ganz kurz, bevor wir anfangen? [00:00:14] Sabine Oberhausen: Bitte. [00:00:15] Ulf Brettschneider: Also, wir nehmen heute zum ersten Mal ein Quartalsgespräch auf. Die Aufnahme bleibt auf unserem Server, die geht nirgendwo raus, kein, äh, kein Hochladen irgendwohin, das ist mir wichtig. Daraus wird ein Transkript gemacht, das bekommt nur dieser Kreis. Die Audiodatei lösche ich nach dreißig Tagen. Und ich brauche einmal von allen ein Ja, dass das in Ordnung ist. Also wer nicht möchte, sagt es jetzt, dann machen wir es klassisch. [00:00:42] Sabine Oberhausen: Ja von mir. [00:00:44] Andrea Vollmer: Ja. [00:00:45] Kemal Aydın: Ja, passt. [00:00:45] Marion Fechner: Ja. [00:00:46] Frank Dietz: Ja. [00:00:46] Jörg Heitkamp: Einverstanden. [00:00:48] Melanie Kessler: Ja. [00:00:50] Bernd Lüttgenau: Ja, logisch. Ulf, ich hab dir ja gesagt, das ist die Zukunft. Ich sag seit Monaten, wir müssen das, äh, wir müssen das alles aufnehmen. [00:00:58] Ulf Brettschneider: Du hast gesagt, wir sollen es in "die Cloud" laden, Bernd. [00:01:01] Bernd Lüttgenau: Ja, so in der Richtung. [00:01:02] Ulf Brettschneider: Eben nicht in der Richtung. Gut. Dann bin ich raus, ich hab um halb zehn den Termin mit dem Serverraum. Viel Erfolg. [00:01:10] Sabine Oberhausen: Danke, Ulf. [Tür] So. Guten Morgen zusammen. Schön, dass alle da sind, Frank, Sie haben es auch geschafft, ich dachte, Sie sind noch am Nordring. [00:01:20] Frank Dietz: Ich muss um halb elf wieder hin. Wenn wir pünktlich sind, schaff ich das. [00:01:25] Sabine Oberhausen: Dann sind wir pünktlich. Ich hab das Ziel, dass wir um Viertel nach zehn durch sind. Kurz zum Ablauf, die Agenda haben Sie alle bekommen. Wir fangen an mit den Gesamtzahlen, da übernimmt Frau Vollmer. Dann gehen wir durch die Bereiche, Reinigung, Technik, Grün und Sicherheit. Dann Personal mit Herrn Heitkamp. Dann Forderungen und Liquidität, da sind Frau Vollmer und Herr Lüttgenau dran. Dann Vertrieb und Preise, Herr Aydın. Und am Ende der Ausblick aufs vierte Quartal und was wir beschließen. Und Verschiedenes. Frau Kessler schreibt mit, also klassisch, zusätzlich zur Aufnahme. [00:02:04] Melanie Kessler: Ich schreib die Beschlüsse und die Aufgaben mit, den Rest hole ich mir dann aus dem Transkript. [00:02:09] Sabine Oberhausen: Sehr gut. Und eine Bitte vorab. Das war kein einfaches Quartal. Ich möchte heute nicht, dass wir uns gegenseitig erklären, warum es nicht unsere Schuld war. Ich möchte, dass wir rausgehen und wissen, wer bis wann was macht. Okay? Frau Vollmer, bitte. [00:02:28] Andrea Vollmer: Danke. Ich hab die Folien, äh, Moment, ich muss nur den Bildschirm. So. Sieht man das? [00:02:36] Kemal Aydın: Ist noch der Desktop. [00:02:39] Andrea Vollmer: Jetzt? [00:02:40] Kemal Aydın: Jetzt. [00:02:41] Andrea Vollmer: Gut. Also. Vorläufige Zahlen drittes Quartal, Stand gestern Abend, die September-Abgrenzungen sind noch nicht ganz final, aber es wird sich nicht mehr wesentlich bewegen, wir reden da über, ich sag mal, plus minus zwanzig, dreißig tausend. Umsatz im dritten Quartal: vierzehn Komma acht zwei Millionen. Also vierzehn Millionen achthundertzwanzigtausend. Geplant waren fünfzehn Komma vier. Wir liegen also fünfhundertachtzig tausend unter Plan, das sind minus drei Komma acht Prozent. [00:03:18] Sabine Oberhausen: Und zum Vorjahr? [00:03:20] Andrea Vollmer: Zum Vorjahr sind wir besser. Drittes Quartal fünfundzwanzig waren es vierzehn Komma eins fünf, also plus sechshundertsiebzig tausend, plus vier Komma sieben Prozent. Das heißt, wir wachsen, aber wir wachsen langsamer, als wir uns vorgenommen haben. [00:03:38] Bernd Lüttgenau: Aber wir wachsen. [00:03:39] Andrea Vollmer: Wir wachsen, ja. [00:03:40] Bernd Lüttgenau: Das muss man ja auch mal sagen. [00:03:42] Andrea Vollmer: Kommt gleich der Teil, wo man das andere sagen muss. Die Monate: Juli vier Komma acht acht Millionen, August vier Komma sieben eins, das ist der schwache Monat, da haben wir die Urlaubszeit, da haben wir Objekte, die über die Ferien runterfahren, Schulen vor allem, und da haben wir auch die Grünpflege, die im August praktisch nicht stattgefunden hat, dazu sagt Herr Dietz gleich was. Und September dann vier Komma zwei drei, äh, nein, Entschuldigung, fünf Komma zwei drei. Fünf Millionen zweihundertdreißigtausend. Das ist der beste Monat des Jahres bisher. [00:04:24] Sabine Oberhausen: Warum? [00:04:25] Andrea Vollmer: Zwei Gründe. Die Sonderreinigungen nach den Ferien, die kommen jedes Jahr im September. Und wir haben im technischen Service zwei größere Instandsetzungsaufträge abgerechnet, die eigentlich fürs vierte Quartal geplant waren. Das heißt, ehrlich gesagt, ein Teil vom September fehlt uns dann im Oktober. [00:04:46] Frank Dietz: Das sind die Kältemaschinen im Ärztehaus und die Brandschutzklappen bei der Sparkasse. Die waren früher fertig. [00:04:54] Andrea Vollmer: Genau. Zusammen rund dreihundertvierzig tausend. [00:04:58] Sabine Oberhausen: Gut. Das nehmen wir beim Forecast mit. Weiter. [00:05:01] Andrea Vollmer: Wenn wir das Jahr anschauen, erstes Quartal vierzehn Komma drei, zweites vierzehn Komma neun sechs, drittes vierzehn Komma acht zwei. Kumuliert stehen wir bei vierundvierzig Komma null acht Millionen. Der Plan für die ersten drei Quartale war fünfundvierzig Komma eins. Also wir haben über das Jahr gut eine Million Rückstand, eins Komma null zwei, um genau zu sein. Zum Vergleich, damit man den Verlauf sieht: Letztes Jahr hatten wir dreizehn Komma sechs im ersten Quartal, vierzehn Komma null zwei im zweiten, vierzehn Komma eins fünf im dritten und vierzehn Komma neun im vierten, zusammen sechsundfünfzig Komma sechs sieben. Und geplant hatten wir für dieses Jahr vierzehn Komma sechs, fünfzehn Komma eins, fünfzehn Komma vier und fünfzehn Komma neun. Und der Jahresplan insgesamt sind einundsechzig Millionen. Da müsste das vierte Quartal fünfzehn Komma neun bringen. Und das, sag ich gleich, sehe ich nicht. [00:05:40] Sabine Oberhausen: Dazu kommen wir am Ende. Ergebnis? [00:05:44] Andrea Vollmer: Ergebnis. EBIT im dritten Quartal sechshundertzwölf tausend. Das ist eine Marge von vier Komma eins Prozent. Plan waren achthundertdreißig, also fünf Komma vier Prozent Marge. Und im Vorjahr hatten wir sechshundertachtzig, vier Komma acht Prozent. Das heißt, wir machen mehr Umsatz als letztes Jahr und weniger Ergebnis. Und das ist eigentlich die Hauptbotschaft heute. [00:06:12] Kemal Aydın: Mehr Umsatz, weniger Ergebnis. Das ist die Personalkostenseite, oder? [00:06:18] Andrea Vollmer: Zum großen Teil. Die Personalkostenquote liegt im dritten Quartal bei einundsiebzig Komma acht Prozent. Geplant hatten wir siebzig Komma fünf. Das klingt nach wenig, eins Komma drei Prozentpunkte, aber auf vierzehn Komma acht Millionen Umsatz sind das fast zweihundert tausend. Da drin stecken drei Sachen. Die Tariferhöhung im Juli, die wir in vielen Verträgen nicht sofort weitergeben konnten, dazu kommt Herr Aydın. Die Zeitarbeit, die deutlich über Plan liegt. Und der Krankenstand, weil wir Ausfälle mit Überstunden und Springern auffangen. [00:06:58] Jörg Heitkamp: Darf ich da kurz rein? [00:06:59] Sabine Oberhausen: Gleich, Herr Heitkamp, Sie kommen ja ausführlich dran. [00:07:02] Jörg Heitkamp: Ja, ich will nur sagen, die Zeitarbeit ist nicht vom Himmel gefallen, die hängt am Nordring. [00:07:08] Sabine Oberhausen: Verstanden. Gleich. Frau Vollmer, noch was zur Gesamtsicht? [00:07:12] Andrea Vollmer: Ja, eine Sache noch, die mir Sorgen macht, und die gehört eigentlich zum Punkt Liquidität, aber ich sag sie hier schon, weil sie zur Gesamtsicht gehört. Die Liquidität lag am dreißigsten September bei drei Komma vier Millionen. Geplant waren vier Komma eins. Das liegt nicht am Ergebnis, das liegt an den Forderungen. Unsere Kunden zahlen später. Und wir mahnen später. Dazu später mehr. [00:07:41] Bernd Lüttgenau: [räuspert sich] [00:07:42] Sabine Oberhausen: Danke. Dann gehen wir in die Bereiche. Frau Fechner, Reinigung. [00:07:48] Marion Fechner: Ja. Also Gebäudereinigung im dritten Quartal acht Komma drei eins Millionen. Plan waren acht Komma sechs, Vorjahr acht Komma null zwei. Wir sind also knapp drei hundert tausend unter Plan, zweihundertneunzig genau, und knapp dreihundert über Vorjahr. Das Wachstum kommt aus zwei Neukunden vom Frühjahr, das ist einmal die Verwaltung der Volksbank am Markt und das Seniorenzentrum Lindenhof. Die laufen gut. [00:08:21] Sabine Oberhausen: Und warum unter Plan? [00:08:24] Marion Fechner: Weil im Plan der Logistikpark schon ab August drin war. Der kommt jetzt erst im November. Das sind allein, äh, rund hundertachtzig tausend im Quartal. Und der Rest ist, ehrlich gesagt, Personal. Wir haben Objekte, da konnten wir die Leistung nicht voll erbringen, weil die Leute nicht da waren, und da haben Kunden zu Recht gekürzt. Oder wir haben gar nicht erst abgerechnet, weil wir wussten, das gibt Ärger. [00:08:54] Kemal Aydın: Das waren hauptsächlich die Schulen, oder? [00:08:56] Marion Fechner: Schulen und zwei Bürogebäude in der Innenstadt. Und das ist auch das, was ich bei der Qualität sehe. Wir haben eine Reklamationsquote im dritten Quartal von zwei Komma drei Prozent. Das heißt, in zwei Komma drei Prozent der Objekte gibt es pro Monat eine berechtigte Reklamation. Unser Ziel ist unter zwei. Wir waren im ersten Halbjahr bei eins Komma acht. [00:09:22] Sabine Oberhausen: Was heißt das in Objekten? [00:09:25] Marion Fechner: Wir haben rund vierhundertzwanzig Objekte in der Reinigung. Zwei Komma drei Prozent sind also knapp zehn Objekte im Monat, wo der Kunde anruft und zu Recht sauer ist. [00:09:36] Bernd Lüttgenau: Aber wir haben doch achtundneunzig Komma sieben Prozent Kundenzufriedenheit. [00:09:41] [Pause] [00:09:44] Marion Fechner: Wo steht das? [00:09:45] Bernd Lüttgenau: Im Imagefilm. [00:09:48] Melanie Kessler: Das ist die Befragung von 2019, Herr Lüttgenau. Mit elf Prozent Rücklauf. [00:09:52] Bernd Lüttgenau: Ja, aber die Zahl ist ja trotzdem, die ist ja nicht falsch. [00:09:56] Sabine Oberhausen: Herr Lüttgenau, die Zahl ist sieben Jahre alt. Das nehmen wir unter Verschiedenes. Ich glaube, wir brauchen eine neue Befragung, aber nicht jetzt. Frau Fechner, Marge? [00:10:08] Marion Fechner: Deckungsbeitragsmarge Reinigung neun Komma acht Prozent, Plan elf Komma null. Das ist eben genau die Personalseite. Die Tariferhöhung zum Juli ist voll bei uns drin, und in den Verträgen ohne Gleitklausel bekommen wir sie nicht weiter. Und wir haben Überstunden, Springer, Zeitarbeit. Mein Bereich hat die höchste Krankenquote, das sagt Herr Heitkamp gleich, und die höchste Fluktuation. Wir stellen ein, die Leute gehen nach acht Wochen wieder. Das ist das eigentliche Problem. [00:10:42] Sabine Oberhausen: Was brauchen Sie? [00:10:45] Marion Fechner: Ehrlich? Leute, die bleiben. Und Objektleiter, die Zeit haben, mal ins Objekt zu gehen, statt nur Lücken zu stopfen. Ich würde gern im November mit Qualitätsaudits anfangen. Also wir gehen geplant in die Objekte, nicht erst wenn es brennt, mit einer Checkliste, und ich mache Ihnen jeden Monat einen kurzen Bericht zu den Reklamationen. Was, wo, warum, was haben wir gemacht. [00:11:11] Sabine Oberhausen: Machen Sie das. Ab November, monatlich. Frau Kessler, das ist eine Aufgabe. [00:11:18] Melanie Kessler: Hab ich. Qualitätsaudits Reinigung, monatlicher Reklamationsbericht ab November, Frau Fechner. [00:11:24] Sabine Oberhausen: Danke. Herr Dietz, Technik. [00:11:28] Frank Dietz: Ja, bei mir ist es, sagen wir mal, die erfreulichere Ecke. Technischer Service drei Komma zwei vier Millionen im Quartal, Plan drei Komma eins fünf, Vorjahr zwei Komma neun eins. Also neunzigtausend über Plan und dreihundertdreißig über Vorjahr. Marge vierzehn Komma zwei Prozent, Plan dreizehn fünf. Wobei, Frau Vollmer hat es gesagt, da sind die zwei vorgezogenen Instandsetzungen drin. Ohne die wären wir ungefähr auf Plan. Ich will das jetzt nicht schöner machen, als es ist. [00:12:02] Sabine Oberhausen: Danke für die Ehrlichkeit. [00:12:05] Frank Dietz: Das Thema bei mir ist der Nordring. Logistikpark Nordring, das ist der große Neukunde, den Herr Aydın im Sommer geholt hat. Start ist jetzt der erste November. Ursprünglich war August geplant, dann September, der Bauträger ist nicht fertig geworden, die Übergabe der Hallen hat sich zweimal verschoben. Das Volumen ist eins Komma eins Millionen im Jahr, technischer Service und Reinigung zusammen. Und wir brauchen dafür zweiundzwanzig Leute. Davon haben wir, Stand heute, neun. [00:12:39] Jörg Heitkamp: Elf. Gestern zwei Zusagen. [00:12:41] Frank Dietz: Elf. Sehr gut. Elf von zweiundzwanzig, und wir haben noch dreieinhalb Wochen. [00:12:46] Sabine Oberhausen: Schaffen wir das? [00:12:49] Frank Dietz: Mit Zeitarbeit zum Anlauf, ja. Ohne Zeitarbeit nein. [00:12:52] Sabine Oberhausen: Okay. Merken wir uns. Grünpflege? [00:12:56] Frank Dietz: Grünpflege und Winterdienst, eins Komma null neun Millionen. Plan waren eins Komma drei, Vorjahr eins Komma eins null. Also zweihundertzehn tausend unter Plan und praktisch auf Vorjahr, leicht drunter. Marge sechs Komma vier Prozent, Plan zehn Komma fünf. [00:13:15] Andrea Vollmer: Das ist die größte relative Abweichung im ganzen Haus. [00:13:19] Frank Dietz: Ja. Der Sommer war trocken, wir hatten im Juli und August praktisch keinen Rasenschnitt bei den Pauschalverträgen, die nach Einsatz abgerechnet werden. Die Leute habe ich aber trotzdem. Die Kolonnen stehen, die Fahrzeuge stehen. Ich hab einen Teil in die Reinigung ausgeliehen, das hat Frau Fechner geholfen, aber es ist halt nicht dasselbe. [00:13:42] Marion Fechner: Hat geholfen. Wirklich. [00:13:45] Frank Dietz: Und ich will grundsätzlich sagen: Wir rechnen die Grünpflege in vielen Verträgen nach Einsatz ab, das Wetterrisiko liegt komplett bei uns. Das ist ein Modell, das nicht mehr passt. Ich würde gern bis zum nächsten Quartalsgespräch einen Vorschlag machen. Pauschalen statt Einsätze, Wetterklauseln, und den Winterdienst früher verkaufen. Wir haben dieses Jahr bis heute nur sechzig Prozent der Winterdienst-Verträge vom Vorjahr verlängert, der Rest wartet ab, ob es kalt wird. [00:14:19] Sabine Oberhausen: Das will ich haben. Prüfauftrag Grünpflege bis zum nächsten Termin. Frau Kessler. [00:14:24] Melanie Kessler: Prüfauftrag Grünpflege, Preise, Wetterklauseln, Winterdienst-Vorverkauf, Herr Dietz, bis zum nächsten Quartalsgespräch. [00:14:32] Sabine Oberhausen: Und Sicherheit. Herr Dietz, Sie machen das ja gerade noch kommissarisch. [00:14:38] Frank Dietz: Noch, ja. Sicherheit und Empfang zwei Komma eins acht Millionen, Plan zwei Komma drei fünf, Vorjahr zwei Komma eins zwei. Also hundertsiebzig unter Plan, sechzig über Vorjahr. Marge acht Komma eins, Plan neun Komma null. Und dann haben wir die schlechte Nachricht, die kennen Sie alle schon, Wessel Pharma. [00:15:01] Kemal Aydın: Das nehme ich nachher im Vertrieb mit, wenn das okay ist. [00:15:05] Frank Dietz: Gerne. Nur so viel: Das betrifft bei mir vierzehn Leute im Objektschutz, und die müssen wir unterbringen. Die sind gut. Die will ich nicht verlieren. [00:15:15] Sabine Oberhausen: Nehmen wir auf. Danke, Herr Dietz. Frau Vollmer, haben Sie zu den Bereichen noch was? [00:15:21] Andrea Vollmer: Nur zur Einordnung, damit das richtig ankommt. Wenn man die Abweichung zum Plan zerlegt, die fünfhundertachtzig, dann sind das: Reinigung minus zweihundertneunzig, Grün minus zweihundertzehn, Sicherheit minus hundertsiebzig, und Technik plus neunzig. Und von der Reinigung sind rund hundertachtzig der verschobene Nordring. Also der größte Einzelposten ist nichts, was schlecht läuft, sondern etwas, das später kommt. [00:15:52] Sabine Oberhausen: Das ist ein guter Satz. Den will ich im Protokoll haben. [00:15:56] Melanie Kessler: Steht drin. [00:15:59] Sabine Oberhausen: Herr Heitkamp, jetzt aber. Personal. [00:16:02] Jörg Heitkamp: Danke. Ich hab keine Folien, ich hab eine Tabelle, die schicke ich nachher rum. Also. Mitarbeitende zum dreißigsten September sechshundertzweiundvierzig. Vorjahr sechshundertachtzehn. Wir sind also gewachsen, um vierundzwanzig Köpfe. Das klingt gut. Das Problem ist, dass wir, um vierundzwanzig Köpfe zu wachsen, im letzten Jahr, äh, ungefähr hundertfünfzig Leute einstellen mussten. [00:16:32] Sabine Oberhausen: Hundertfünfzig. [00:16:34] Jörg Heitkamp: Rund. Die Fluktuation liegt annualisiert bei einundzwanzig Prozent über alle Bereiche. In der Reinigung bei siebenundzwanzig. Das heißt, in der Reinigung tauschen wir rechnerisch alle vier Jahre die komplette Belegschaft aus, und in Wirklichkeit ist es ja nicht gleich verteilt, es gibt einen festen Kern, der seit zehn, fünfzehn Jahren da ist, und dann gibt es eine Drehtür. [00:17:00] Marion Fechner: Die Drehtür sind die ersten drei Monate. [00:17:02] Jörg Heitkamp: Genau. Von denen, die wir einstellen, ist ungefähr ein Drittel nach drei Monaten wieder weg. Und das ist nicht das Geld. Das sagen die Leute in den Austrittsgesprächen sehr deutlich, also die, die überhaupt noch ein Austrittsgespräch führen. Es sind die Arbeitszeiten, frühmorgens und abends, es ist die Anfahrt zu den Objekten, und es ist, ehrlich gesagt, dass sich in den ersten Wochen niemand um sie kümmert. [00:17:29] Sabine Oberhausen: Krankenquote? [00:17:31] Jörg Heitkamp: Krankenquote im dritten Quartal sieben Komma neun Prozent. Vorjahr sechs Komma acht. Unser Ziel, das wir uns letztes Jahr gesetzt haben, sind sechs Komma fünf. In der Reinigung liegen wir bei neun Komma eins. [00:17:45] Andrea Vollmer: Und jeder Prozentpunkt Krankenquote kostet uns, grob gerechnet, ich hab das mal überschlagen, bei unserer Lohnsumme irgendwas zwischen hundertzwanzig und hundertfünfzig tausend im Quartal. Weil wir ja die Leistung trotzdem erbringen müssen. [00:18:01] Jörg Heitkamp: Das kommt hin. Und das ist der Kreislauf: Leute fallen aus, die anderen machen Überstunden, die werden dann auch krank oder gehen. Ich will das nicht dramatisieren, aber wir sind in so einer Schleife. [00:18:15] Sabine Oberhausen: Und die Zeitarbeit? [00:18:18] Jörg Heitkamp: Zeitarbeit im dritten Quartal vierhundertzehn tausend Euro. Plan waren zweihundertfünfzig. Also hundertsechzig drüber. Davon sind etwa sechzig Vorlauf für den Nordring, weil wir ja für September geplant hatten und Leute schon eingearbeitet haben, und dann hat sich der Start verschoben, und die waren dann da. Und der Rest ist Ersatz für Krankheit in der Reinigung. [00:18:42] Sabine Oberhausen: Was ist Ihr Vorschlag? [00:18:45] Jörg Heitkamp: Ich habe drei. Erstens: Wir deckeln die Zeitarbeit im vierten Quartal. Ich würde sagen, auf dreihundert tausend. Das ist nicht null, weil wir für den Nordring zum Anlauf Zeitarbeit brauchen, Herr Dietz hat es gesagt, aber es ist eine Grenze. Und jede Anforderung über einen bestimmten Betrag geht über meinen Tisch. [00:19:08] Andrea Vollmer: Ich würde vorschlagen, dass Sie das monatlich mit Frau Oberhausen freigeben. Nicht jede Anforderung, aber den Monatsrahmen. [00:19:15] Sabine Oberhausen: Einverstanden. Monatsrahmen, ich gebe frei. Zweitens? [00:19:20] Jörg Heitkamp: Zweitens: eine Empfehlungsprämie. Die besten Leute, die wir in der Reinigung haben, kamen über Empfehlung. Die bleiben auch länger, weil sie jemanden kennen, der sich kümmert. Ich schlage fünfhundert Euro vor, für jede Person, die über eine Empfehlung eingestellt wird, ausgezahlt nach der Probezeit. Das ist billiger als jede Stellenanzeige. Eine Stellenanzeige kostet uns im Schnitt, mit allem drum und dran, zwischen achthundert und tausend Euro pro Einstellung. [00:19:51] Kemal Aydın: Fünfhundert ist nicht viel. [00:19:54] Jörg Heitkamp: Für jemanden, der vierzehn Euro fünfzig die Stunde verdient, sind fünfhundert Euro sehr viel, Herr Aydın. [00:20:00] Kemal Aydın: Okay. Punkt. [00:20:02] Sabine Oberhausen: Ab wann? [00:20:04] Jörg Heitkamp: Erster November. Ich brauche den Betriebsrat, aber da habe ich schon vorgefühlt, das wird kein Problem. [00:20:10] Sabine Oberhausen: Beschlossen. Fünfhundert Euro, ab erstem November, Auszahlung nach Probezeit. Drittens? [00:20:18] Jörg Heitkamp: Drittens die Krankenquote. Da habe ich jetzt keine fertige Lösung, und ich will auch nicht so tun. Ich würde gern bis Mitte November ein Konzept vorlegen. Rückkehrgespräche, die wir zwar im Handbuch haben, aber in der Praxis machen die Objektleiter das nicht, weil sie keine Zeit haben. Ein Gesundheitsangebot, wir haben eine Krankenkasse, die uns da was anbietet, das schaue ich mir an. Und die Frage, ob wir Touren anders schneiden können, damit die Leute nicht drei Objekte an drei Enden der Stadt haben. [00:20:51] Marion Fechner: Das Letzte wäre das Wichtigste. Ehrlich. [00:20:54] Sabine Oberhausen: Dann machen Sie das mit Frau Fechner zusammen. Bis wann? [00:20:58] Jörg Heitkamp: Dreizehnter November. [00:21:00] Sabine Oberhausen: Gut. Dreizehnter November, Konzept Krankenquote. Und die Time-to-hire, Sie hatten das letztes Mal angesprochen? [00:21:08] Jörg Heitkamp: Vierunddreißig Tage im Schnitt, von der Stellenanzeige bis zum ersten Arbeitstag. Das ist für unsere Branche nicht schlecht. Aber in der Zeit sind die Guten weg. Wir haben aktuell achtunddreißig offene Stellen. Davon zweiundzwanzig für den Nordring, das heißt, jetzt elf, weil wir elf haben, also, nein, Moment. Achtunddreißig offene Stellen inklusive Nordring. Für den Nordring sind elf von zweiundzwanzig besetzt, das heißt, elf noch offen. Also siebenundzwanzig offene Stellen außerhalb vom Nordring. [00:21:40] Andrea Vollmer: Also jetzt achtunddreißig oder neununddreißig? [00:21:42] Jörg Heitkamp: Achtunddreißig war der Stand Ende September. Seitdem zwei Zusagen am Nordring. Wenn Sie es tagesgenau wollen, sechsunddreißig. Fürs Protokoll würde ich den Quartalsstand nehmen, achtunddreißig. [00:21:54] Sabine Oberhausen: Quartalsstand. Achtunddreißig. Und, Herr Heitkamp, die vierzehn von Wessel Pharma, wie gesagt, die gehören auch zu Ihnen. [00:22:02] Jörg Heitkamp: Ja, das machen wir mit Herrn Aydın zusammen. Das ist Objektschutz, das sind Leute mit Sachkundeprüfung, die kriegen wir woanders unter. Teilweise vielleicht sogar am Nordring, da gibt es auch einen Pförtnerdienst, der ist im Vertrag als Option drin. [00:22:19] Kemal Aydın: Die Option ziehe ich gern. Dazu gleich. [00:22:22] Sabine Oberhausen: Gut. Danke, Herr Heitkamp. Das war deutlich. Dann Forderungen und Liquidität. Frau Vollmer, Herr Lüttgenau. [00:22:31] Andrea Vollmer: Soll ich anfangen? [00:22:32] Bernd Lüttgenau: Fang du an, Andrea. [00:22:35] Andrea Vollmer: Gerne. Also, die Liquidität, ich habe es vorhin gesagt, drei Komma vier Millionen zum Quartalsende, Plan vier Komma eins. Die Differenz von siebenhunderttausend steckt fast komplett in den Forderungen. Unsere Days Sales Outstanding, also wie lange es im Schnitt dauert, bis eine Rechnung bezahlt ist, liegt bei zweiundfünfzig Tagen. Im zweiten Quartal waren es achtundvierzig. Unser Ziel sind fünfundvierzig. Der Forderungsbestand liegt bei acht Komma fünf Millionen. Und davon sind vierhundertzehn tausend älter als neunzig Tage. [00:23:12] Sabine Oberhausen: Und davon? [00:23:14] Andrea Vollmer: Davon zweihundertsechzig tausend Brückner Logistik. Alleine. [00:23:18] Kemal Aydın: Brückner zahlt immer spät. [00:23:20] Andrea Vollmer: Brückner hat früher spät gezahlt. Jetzt zahlt Brückner gar nicht. Die letzte Zahlung kam im Juni. Seitdem nichts. Und wir reinigen und bewachen da jeden Tag weiter. [00:23:30] Sabine Oberhausen: Haben wir mit denen gesprochen? [00:23:32] Andrea Vollmer: Wir haben gemahnt. Und da sind wir beim zweiten Punkt. [00:23:38] Bernd Lüttgenau: Ja. Also. Ich will da gar nicht drum herumreden. Wir hatten im August die Umstellung auf das neue ERP. Das war geplant, das war abgestimmt, das wisst ihr alle. Und während der Umstellung, das war, äh, das war eigentlich nur für eine Woche angesetzt, da sollte der Mahnlauf pausieren. Und das hat dann, äh, länger gedauert. [00:24:01] Sabine Oberhausen: Wie lange? [00:24:02] Bernd Lüttgenau: Drei Wochen. Effektiv drei Wochen. Weil die Mahnstufen nicht richtig übernommen wurden. Und dann wollten wir nicht, dass Kunden eine dritte Mahnung kriegen, die nur eine Zahlungserinnerung kriegen sollten. Das wäre ja auch peinlich gewesen. Da haben wir gesagt, lieber gar nichts schicken als was Falsches. [00:24:21] Andrea Vollmer: Was grundsätzlich richtig war. [00:24:24] Bernd Lüttgenau: Danke, Andrea. [00:24:25] Andrea Vollmer: Aber dann hätte es danach schneller gehen müssen. [00:24:28] Bernd Lüttgenau: Ja. Das, äh. Ja. Aktuell haben wir einen Rückstand von hundertsiebzehn Mahnungen. Die sind alle vorbereitet. Die sind, ich sag mal, versandbereit. [00:24:39] Sabine Oberhausen: Warum sind sie dann nicht versendet? [00:24:42] Bernd Lüttgenau: Weil wir jede einzelne noch mal prüfen. Weil die Daten nach der Umstellung, da kann man sich nicht blind drauf verlassen. Frau Kessler hat da übrigens was gebaut, das, äh, das hilft. Melanie, sag du mal. [00:24:56] Melanie Kessler: Ich habe die offenen Posten aus dem alten und dem neuen System nebeneinandergelegt und mir die Abweichungen ausgeben lassen. Also die Mahnungen, bei denen die Stufe oder der Betrag nicht übereinstimmt. Das sind von den hundertsiebzehn noch neunzehn, die man sich von Hand anschauen muss. Der Rest ist sauber. [00:25:16] Sabine Oberhausen: Dann schicken Sie die achtundneunzig sauberen raus. Heute. [00:25:21] Bernd Lüttgenau: Heute ist, äh, ambitioniert. [00:25:24] Sabine Oberhausen: Diese Woche. [00:25:25] Bernd Lüttgenau: Diese Woche, ja. Das kriegen wir hin. Und die neunzehn bis, sagen wir, Ende nächster Woche. [00:25:32] Sabine Oberhausen: Herr Lüttgenau, ich möchte, dass der komplette Rückstand bis zum dreiundzwanzigsten Oktober weg ist. Und danach läuft der Mahnlauf jede Woche. Jede Woche. Nicht jeden Monat, nicht wenn Zeit ist. [00:25:45] Bernd Lüttgenau: Jede Woche. Ich mach das. Dreiundzwanzigster. [00:25:49] Melanie Kessler: Rückstand von hundertsiebzehn Mahnungen bis dreiundzwanzigster Oktober, danach wöchentlicher Mahnlauf, Herr Lüttgenau. [00:25:56] Sabine Oberhausen: Und Brückner rufe ich selbst an. Ich kenne den Geschäftsführer, Herrn, äh, den Senior, nicht den Sohn. Ich rufe da bis Freitag an. [00:26:05] Kemal Aydın: Darf ich da kurz was zu sagen? Der Sohn ist seit Juli Geschäftsführer. Der Senior ist raus. [00:26:11] Sabine Oberhausen: Ah. Das erklärt einiges. [00:26:14] Kemal Aydın: Ich glaube, das erklärt auch, warum die nicht zahlen. Da wird intern gerade alles neu sortiert. Ich habe einen guten Draht zum kaufmännischen Leiter, ich würde vorschlagen, ich bereite das Gespräch vor, und Sie rufen den Sohn an. [00:26:28] Sabine Oberhausen: So machen wir es. Bis Freitag, also bis zum neunten. Frau Kessler, das bin ich. [00:26:32] Melanie Kessler: Anruf Geschäftsführung Brückner Logistik wegen zweihundertsechzig tausend, Frau Oberhausen, bis neunter Oktober. Herr Aydın bereitet vor. [00:26:41] Andrea Vollmer: Und ich würde gern, wenn ich darf, für die nächsten Wochen jeden Montag einen kurzen DSO-Bericht an Frau Oberhausen schicken. Eine Seite. Wie viel ist offen, wie viel ist älter als dreißig, sechzig, neunzig Tage, die zehn größten Posten. Damit wir das nicht erst im nächsten Quartal wieder sehen. [00:27:01] Sabine Oberhausen: Ab nächstem Montag. Gern. [00:27:04] Andrea Vollmer: Ab dem zwölften. [00:27:05] Melanie Kessler: DSO-Bericht wöchentlich ab zwölfter Oktober, Frau Vollmer. [00:27:10] Bernd Lüttgenau: Darf ich noch was zum Fuhrpark sagen? Das gehört ja auch zu mir. [00:27:14] Sabine Oberhausen: Kurz, bitte. [00:27:16] Bernd Lüttgenau: Kurz. Die Kraftstoffkosten sind im Quartal um zwölf Prozent gestiegen gegenüber Vorjahr. Wir haben hundertvierzig Fahrzeuge, die meisten davon Transporter für die Kolonnen. Und ich habe mir überlegt, also, ich habe mir das mal angeschaut, wir könnten mit sechs E-Transportern anfangen. Für die Touren in der Innenstadt, die sind kurz, da lohnt sich das. Ich würde ein Angebot einholen. [00:27:42] Frank Dietz: Sechs ist vernünftig. Ich habe die Touren, ich kann sagen, welche passen. [00:27:48] Sabine Oberhausen: Holen Sie das Angebot ein, Herr Lüttgenau. Bis Ende Oktober. Dann entscheiden wir. [00:27:52] Bernd Lüttgenau: Ende Oktober. Gerne. Ich hab da auch schon jemanden im Kopf, also, ein Kontakt vom Golfclub, der ist bei einem Autohaus in der, äh. [00:28:01] Sabine Oberhausen: Bitte drei Angebote, Herr Lüttgenau. [00:28:04] Bernd Lüttgenau: Drei Angebote. Selbstverständlich. [00:28:06] Melanie Kessler: Drei Angebote für sechs E-Transporter, Herr Lüttgenau, dreißigster Oktober. [00:28:11] Sabine Oberhausen: Danke. Herr Aydın, Vertrieb. [00:28:15] Kemal Aydın: Ja. Ich fange mit der guten Nachricht an, weil es auch eine gibt. Neuabschlüsse im dritten Quartal: zwei Komma drei Millionen Jahresvolumen. Unser Ziel pro Quartal sind zwei Millionen. Also wir sind drüber. Der dickste Brocken ist der Nordring mit eins Komma eins, dann haben wir drei mittlere Verträge in der Reinigung, zusammen rund siebenhundert tausend, und den Rest machen kleinere Sachen, Hausmeisterdienste, zwei Arztpraxen, so was. [00:28:48] Sabine Oberhausen: Und die schlechte? [00:28:50] Kemal Aydın: Die schlechte: Verluste im Quartal eins Komma vier Millionen Jahresvolumen. Davon null Komma neun Wessel Pharma. Das ist der Objektschutz und der Empfang am Werk Süd. Die haben neu ausgeschrieben, und wir haben die Ausschreibung verloren. Gegen einen Anbieter, der, ich sag es mal vorsichtig, mit Preisen reingegangen ist, bei denen ich mich frage, wie der seine Leute bezahlt. Wir waren elf Prozent teurer. Ich hätte noch drei, vier Prozent runtergehen können, aber nicht elf. [00:29:22] Sabine Oberhausen: Das war richtig so. [00:29:24] Kemal Aydın: Ich glaube auch. Der Vertrag endet zum einunddreißigsten Dezember, ab erstem Januar ist der weg. Die anderen fünfhunderttausend Verlust sind verteilt, ein Bürogebäude, das verkauft wurde und der neue Eigentümer hat einen Rahmenvertrag mit jemand anderem. Zwei kleinere Kündigungen in der Reinigung, wegen Qualität. Das muss ich so sagen. Da hängt es mit dem zusammen, was Frau Fechner gesagt hat. [00:29:52] Marion Fechner: Ja. Die kenne ich beide. Das war berechtigt. [00:29:56] Kemal Aydın: Also netto plus null Komma neun Millionen. Neuabschlüsse zwei Komma drei minus Verluste eins Komma vier. Das ist positiv, aber es ist halt nicht das, was wir wollten. Dann die Pipeline. Wir haben aktuell offene Angebote und Ausschreibungen über vier Komma acht Millionen Jahresvolumen. Gewichtet mit der Wahrscheinlichkeit, die wir realistisch sehen, eins Komma neun. Davon das Meiste in der Reinigung und im technischen Service. Zwei große Ausschreibungen, eine Hochschule und ein Klinikverbund, die entscheiden sich beide im November. [00:30:30] Andrea Vollmer: Die gewichteten eins Komma neun, ab wann wirken die im Umsatz? [00:30:35] Kemal Aydın: Frühestens zweites Quartal siebenundzwanzig. Fürs vierte Quartal dieses Jahr wirkt davon nichts mehr. Das ist mir wichtig, dass das auch so ankommt. Was wir im vierten Quartal noch beeinflussen können, ist der Bestand. Und da bin ich beim eigentlichen Thema, nämlich den Preisen. [00:30:51] Sabine Oberhausen: Bitte. [00:30:54] Kemal Aydın: Wir haben einundsechzig Prozent unseres Umsatzes in Verträgen mit Preisgleitklausel. Das heißt, wenn der Tarif steigt, steigt der Preis automatisch, mit Vorlauf, aber automatisch. Die anderen neununddreißig Prozent, da müssen wir verhandeln. Und da drin sind vierundzwanzig Verträge, die ich mir genau angeschaut habe. Vierundzwanzig Verträge ohne jede Klausel, teilweise seit sechs, sieben Jahren nicht angepasst. Zusammen sechs Komma zwei Millionen Jahresvolumen. [00:31:25] Sabine Oberhausen: Sechs Komma zwei Millionen ohne Klausel. [00:31:28] Kemal Aydın: Ja. Und das ist zum Teil historisch, das sind alte Kunden, die mal gesagt haben, wir unterschreiben nichts mit Gleitklausel, und wir haben gesagt, ist okay, ihr seid ja treue Kunden. Und die sind auch treu. Aber wir verdienen an manchen von denen nichts mehr. An zweien verdienen wir, nach dem, was Frau Vollmer mir gerechnet hat, gar nichts. Da zahlen wir drauf. [00:31:51] Andrea Vollmer: Zwei Verträge mit negativem Deckungsbeitrag seit der Tariferhöhung. Ja. [00:31:56] Kemal Aydın: Mein Vorschlag: Wir gehen mit allen vierundzwanzig ins Gespräch. Ziel: plus vier Komma fünf Prozent ab erstem Januar. Und, wo es geht, eine Gleitklausel für die Zukunft. Vier Komma fünf Prozent auf sechs Komma zwei Millionen, das sind rund zweihundertachtzig tausend im Jahr. Das ist ungefähr so viel, wie uns die Tariferhöhung in diesen Verträgen kostet. [00:32:20] Sabine Oberhausen: Was passiert, wenn die Nein sagen? [00:32:24] Kemal Aydın: Dann wird es interessant. Bei den meisten glaube ich nicht, dass die Nein sagen. Die wissen, was in der Branche passiert. Bei zwei, drei wird es schwierig. Und bei den zweien, wo wir draufzahlen, da müssen wir ehrlich sein: Wenn die Nein sagen, müssen wir bereit sein, den Vertrag zu kündigen. [00:32:42] Bernd Lüttgenau: Wir können doch keine Kunden kündigen. [00:32:45] Kemal Aydın: Herr Lüttgenau, wir können auch keine Kunden behalten, an denen wir Geld verlieren. [00:32:50] Sabine Oberhausen: Das entscheiden wir im Einzelfall, und das entscheide ich. Aber ich will die Liste sehen. Mit einem Vorschlag pro Kunde. Wie viel, wann, und was machen wir, wenn er Nein sagt. [00:33:01] Kemal Aydın: Die Liste kann ich bis Mitte Oktober liefern. Sechzehnter. [00:33:05] Sabine Oberhausen: Sechzehnter Oktober, Liste. Und die Gespräche? [00:33:09] Kemal Aydın: Bis Ende November, alle vierundzwanzig. Die Preise müssen ja zum ersten Januar greifen, das heißt, die Kunden brauchen einen Monat Vorlauf, mindestens. [00:33:18] Melanie Kessler: Liste der vierundzwanzig Verträge ohne Gleitklausel mit Vorschlag je Kunde, Herr Aydın, sechzehnter Oktober. Gespräche mit allen vierundzwanzig, Ziel plus vier Komma fünf Prozent ab erstem Januar, Herr Aydın, dreißigster November. [00:33:32] Sabine Oberhausen: Gut. Und Wessel Pharma, die vierzehn Leute. [00:33:38] Kemal Aydın: Genau. Also, Herr Heitkamp hat es schon gesagt. Ich würde beim Nordring die Option Pförtnerdienst aktiv anbieten. Das wären, wenn die zustimmen, vier, vielleicht fünf Stellen, im Schichtbetrieb. Dann haben wir zwei Ausschreibungen im Objektschutz in der Pipeline, die laufen bis Dezember. Und den Rest müssen wir über bestehende Objekte auffangen, wo wir eh zu wenig Leute haben. Ich glaube, wir kriegen alle vierzehn unter, wenn wir jetzt anfangen und nicht im Dezember. [00:34:09] Jörg Heitkamp: Ich würde mit jedem der vierzehn bis Ende Oktober ein Gespräch führen. Die wissen das schon, die Gerüchteküche läuft. Ich will nicht, dass die in der Zwischenzeit kündigen. [00:34:19] Sabine Oberhausen: Sehr gut. Bis wann haben wir einen Plan, wer wohin geht? [00:34:22] Kemal Aydın: Fünfzehnter Dezember. Dann hat jeder zwei Wochen Vorlauf. [00:34:26] Sabine Oberhausen: Fünfzehnter Dezember, Herr Aydın und Herr Heitkamp zusammen. [00:34:30] Melanie Kessler: Übergang der vierzehn Mitarbeitenden aus Wessel Pharma in andere Objekte, Herr Aydın und Herr Heitkamp, fünfzehnter Dezember. [00:34:39] Frank Dietz: Und den Nordring, also die zweiundzwanzig, die schreiben Sie mir und Herrn Heitkamp bitte auch zu. Damit da einer draufschaut. [00:34:46] Sabine Oberhausen: Ja. Anlauf Logistikpark Nordring zum ersten November, zweiundzwanzig Stellen besetzt, Herr Dietz und Herr Heitkamp. [00:34:54] Melanie Kessler: Hab ich. [00:34:56] Sabine Oberhausen: Herr Aydın, noch was? [00:34:58] Kemal Aydın: Nur ein Satz noch. Ich merke im Vertrieb, dass die Kunden mehr nach Nachweisen fragen. Also nicht nur nach dem Preis, sondern: Wie messt ihr Qualität, wie oft prüft ihr, was passiert bei einer Reklamation. Das, was Frau Fechner mit den Audits vorhat, das hilft mir im Verkauf direkt. Wenn ich das in einem Angebot zeigen kann, mit echten Zahlen. [00:35:20] Bernd Lüttgenau: Da hätten wir doch auch die achtundneunzig Komma... [00:35:22] Kemal Aydın: Bitte nicht, Herr Lüttgenau. [00:35:24] [Gelächter] [00:35:26] Sabine Oberhausen: Danke, Herr Aydın. Dann kommen wir zum Ausblick. Frau Vollmer. [00:35:31] Andrea Vollmer: Ja. Ich habe den Forecast fürs vierte Quartal gestern noch mal aktualisiert, mit dem, was wir bis jetzt wissen. Ich komme auf fünfzehn Komma drei Millionen Umsatz im vierten Quartal. Der Plan waren fünfzehn Komma neun. Die Differenz von sechshundert tausend, die setzt sich so zusammen: Der Nordring kommt zwei Monate statt drei, minus hundert ungefähr. Die vorgezogenen Instandsetzungen, die im September abgerechnet wurden, fehlen jetzt im Oktober, minus dreihundertvierzig. Und Grünpflege und Winterdienst sehe ich vorsichtiger, minus hundertsechzig, weil, wie Herr Dietz sagt, die Hälfte der Winterverträge noch nicht verlängert ist. Dagegen kommen die Sonderreinigungen zum Jahresende, die sind im Plan schon drin. [00:36:16] Frank Dietz: Sechzig Prozent verlängert. Nicht die Hälfte. [00:36:19] Andrea Vollmer: Sechzig Prozent, Entschuldigung. Ich habe mit sechzig gerechnet, ich habe nur Hälfte gesagt. [00:36:24] Sabine Oberhausen: Und das Jahr? [00:36:25] Andrea Vollmer: Dann landen wir beim Jahresumsatz bei neunundfünfzig Komma drei acht Millionen. Plan einundsechzig. Das sind minus eins Komma sechs zwei Millionen zum Plan, minus zwei Komma sieben Prozent. Und zum Vorjahr, da hatten wir sechsundfünfzig Komma sechs sieben, sind das plus vier Komma acht Prozent. [00:36:48] Sabine Oberhausen: Also gewachsen, aber nicht so stark wie geplant. [00:36:51] Andrea Vollmer: Genau. Und beim EBIT: erstes Quartal fünfhundertneunzig, zweites siebenhundert, drittes sechshundertzwölf, und fürs vierte rechne ich mit fünfhundertfünfzig. Das vierte ist traditionell schwächer, weil wir die Weihnachtsgelder drin haben und die Sonderzahlungen. Zusammen rund zwei Komma vier fünf Millionen EBIT. Plan waren drei Komma eins. [00:37:14] Sabine Oberhausen: Und wenn die Preiserhöhungen kommen? [00:37:16] Andrea Vollmer: Die wirken erst ab Januar. Fürs Jahr sechsundzwanzig ändern die nichts. Für siebenundzwanzig sind sie, Herr Aydın hat es gesagt, rund zweihundertachtzig tausend. Wenn alle zustimmen. Was nicht passieren wird. [00:37:30] Kemal Aydın: Danke für das Vertrauen. [00:37:32] Andrea Vollmer: Das ist kein Misstrauen, das ist Controlling. [00:37:35] [Gelächter] [00:37:38] Sabine Oberhausen: Frau Vollmer, der Beirat will bis zum zwanzigsten Oktober einen aktualisierten Forecast haben. Machen Sie das bitte mit diesen Zahlen. Und schreiben Sie, ganz wichtig, die Begründung dazu, so wie Sie es vorhin gesagt haben. Der größte Einzelposten ist nicht etwas, das schlecht läuft, sondern etwas, das später kommt. Das muss der Beirat verstehen. [00:37:59] Andrea Vollmer: Mache ich. Zwanzigster Oktober. [00:38:01] Melanie Kessler: Forecast Q4 an den Beirat, Frau Vollmer, zwanzigster Oktober. [00:38:06] Sabine Oberhausen: Gut. Bevor Frau Kessler die Beschlüsse vorliest, will ich noch eine Frage in die Runde stellen. Was können wir im vierten Quartal noch tun? Nicht ab Januar. Jetzt. Die Preise wirken ab Januar, die Pipeline ab dem zweiten Quartal. Was wirkt in den nächsten zwölf Wochen? [00:38:25] [Pause] [00:38:29] Marion Fechner: Die Überstunden. Wir haben in der Reinigung Überstundenkonten, die laufen voll. Wenn wir den Nordring mit Zeitarbeit anlaufen lassen und die vierzehn von Wessel nicht vor Januar frei werden, dann kann ich im vierten Quartal nicht wirklich was abbauen. Aber ich kann verhindern, dass es mehr wird. Indem ich keine neuen Sonderaufträge annehme, die wir nicht besetzen können. [00:38:54] Kemal Aydın: Moment. Sonderaufträge sind Umsatz. [00:38:56] Marion Fechner: Sonderaufträge, die ich mit Überstunden und Zeitarbeit fahre, sind Umsatz ohne Ergebnis, Herr Aydın. Die Grundreinigung im Autohaus im August, die haben wir mit Zeitarbeit am Wochenende gemacht, mit Zuschlägen. Frau Vollmer, wie viel haben wir da verdient? [00:39:10] Andrea Vollmer: Ich müsste nachschauen, aber nach dem, was ich im Kopf habe, nichts. Eher leicht negativ. [00:39:16] Kemal Aydın: Okay. Dann würde ich vorschlagen, dass wir bei Sonderaufträgen kurz abstimmen, bevor ich zusage. Sie und ich. Nicht jedes Mal ein Meeting, ein Anruf. [00:39:25] Marion Fechner: Ein Anruf reicht. [00:39:26] Sabine Oberhausen: Das machen Sie beide unter sich. Das brauche ich nicht als Beschluss. Was noch? [00:39:31] Frank Dietz: Die Winterdienst-Verträge. Wenn ich die restlichen vierzig Prozent jetzt aktiv anrufe und nicht warte, bis der erste Schnee fällt, dann ist das Umsatz, den wir planen können. Und die Leute aus der Grünpflege haben im Winter was zu tun. Das wirkt sofort. [00:39:49] Sabine Oberhausen: Machen Sie das. Das gehört für mich in Ihren Prüfauftrag, aber fangen Sie nicht erst im Januar damit an. [00:39:55] Frank Dietz: Nein, das fange ich morgen an. [00:39:58] Bernd Lüttgenau: Und beim Einkauf habe ich noch was. Unser Lieferant für Reinigungsmittel hat angekündigt, dass er zum ersten Januar um sechs Prozent erhöht. Sechs Prozent! Und ich habe mir überlegt, ob wir nicht, äh, ob wir das ausschreiben sollten. Weil wir sind ja seit zwölf Jahren bei denen. [00:40:16] Andrea Vollmer: Wie hoch ist das Volumen? [00:40:19] Bernd Lüttgenau: Im Jahr? Äh. Das müsste ich, das ist so, ich sag mal, um die vierhundert tausend. Vierhundert, vierhundertfünfzig. [00:40:26] Andrea Vollmer: Dann reden wir über fünfundzwanzig tausend. Das ist es wert, sich das anzuschauen. Aber nicht im vierten Quartal, das wirkt ja auch erst nächstes Jahr. [00:40:35] Sabine Oberhausen: Das nehmen wir ins nächste Quartalsgespräch, Herr Lüttgenau. Schauen Sie es sich an, aber ich will heute keinen Beschluss dazu. Sie haben mit dem Mahnwesen bis zum dreiundzwanzigsten genug zu tun. [00:40:46] Bernd Lüttgenau: Das ist wahr. Das ist wahr. [00:40:49] Jörg Heitkamp: Darf ich noch eine Sache zur Krankenquote sagen, weil das auch im vierten Quartal wirkt? Wir haben im November und Dezember erfahrungsgemäß die Erkältungswelle. Letztes Jahr ist die Quote im Dezember auf über neun Prozent gegangen, über alle Bereiche. Ich würde die Grippeimpfung dieses Jahr nicht nur anbieten, sondern aktiv in die Objekte bringen. Also wir schicken den Betriebsarzt raus, zu den Schichtwechseln, statt dass die Leute in die Zentrale kommen müssen. Das kostet ein paar tausend Euro. [00:41:19] Sabine Oberhausen: Machen Sie das. Das muss nicht ins Protokoll als Beschluss, das ist Ihr Bereich. Gut. Ich glaube, das war die Runde. Frau Kessler, lesen Sie uns bitte einmal vor, was Sie haben, damit alle wissen, was sie mitnehmen. [00:41:32] Melanie Kessler: Gerne. Ich lese die Aufgaben vor, mit wer und bis wann. Wenn was nicht stimmt, bitte gleich sagen. [00:41:39] Melanie Kessler: Erstens. Liste der vierundzwanzig Verträge ohne Preisgleitklausel mit einem Vorschlag je Kunde, Herr Aydın, sechzehnter Oktober. [00:41:48] Melanie Kessler: Zweitens. Preisgespräche mit allen vierundzwanzig Kunden, Ziel plus vier Komma fünf Prozent ab erstem Januar siebenundzwanzig, Herr Aydın, dreißigster November. [00:41:58] Melanie Kessler: Drittens. Anruf bei der Geschäftsführung von Brückner Logistik wegen der offenen zweihundertsechzig tausend, Frau Oberhausen, neunter Oktober. Herr Aydın bereitet das Gespräch vor. [00:42:09] Melanie Kessler: Viertens. Mahnrückstand von hundertsiebzehn Mahnungen abarbeiten, danach wöchentlicher Mahnlauf, Herr Lüttgenau, dreiundzwanzigster Oktober. [00:42:19] Melanie Kessler: Fünftens. DSO-Bericht wöchentlich an Frau Oberhausen, Frau Vollmer, ab zwölfter Oktober. [00:42:25] Melanie Kessler: Sechstens. Zeitarbeit im vierten Quartal auf dreihundert tausend Euro deckeln, Monatsrahmen gibt Frau Oberhausen frei, Herr Heitkamp, laufend. [00:42:35] Melanie Kessler: Siebtens. Empfehlungsprämie fünfhundert Euro je eingestellter Person, Auszahlung nach der Probezeit, Herr Heitkamp, ab erstem November. [00:42:45] Melanie Kessler: Achtens. Konzept gegen die Krankenquote, Rückkehrgespräche, Gesundheitsangebot, Touren, Herr Heitkamp, dreizehnter November. [00:42:54] Sabine Oberhausen: Mit Frau Fechner. Die Touren macht er mit Frau Fechner. [00:42:58] Melanie Kessler: Herr Heitkamp und Frau Fechner. Korrigiert. [00:43:00] Melanie Kessler: Neuntens. Übergang der vierzehn Mitarbeitenden aus Wessel Pharma in andere Objekte, Herr Aydın und Herr Heitkamp, fünfzehnter Dezember. [00:43:09] Melanie Kessler: Zehntens. Anlauf Logistikpark Nordring, zweiundzwanzig Stellen besetzen, Herr Dietz und Herr Heitkamp, erster November. [00:43:18] Melanie Kessler: Elftens. Prüfauftrag Grünpflege, also Preise, Wetterklauseln und Winterdienst-Vorverkauf, Herr Dietz, bis zum nächsten Quartalsgespräch. [00:43:28] Melanie Kessler: Zwölftens. Qualitätsaudits in der Reinigung und monatlicher Reklamationsbericht, Frau Fechner, ab November. [00:43:35] Melanie Kessler: Dreizehntens. Forecast viertes Quartal an den Beirat, mit Begründung, Frau Vollmer, zwanzigster Oktober. [00:43:44] Melanie Kessler: Vierzehntens. Drei Angebote für sechs E-Transporter, Herr Lüttgenau, dreißigster Oktober. [00:43:51] Melanie Kessler: Das sind vierzehn. Und dann habe ich noch einen Punkt, der kommt unter Verschiedenes, die Kundenbefragung. Den habe ich noch ohne Namen. [00:44:00] Sabine Oberhausen: Dann machen wir den jetzt. Verschiedenes. Erstens Kundenbefragung. Ich habe das vorhin abgebügelt, Herr Lüttgenau, aber im Kern haben Sie ja recht. Wir sollten eine Zahl haben, die wir zeigen können. Nur eben eine aktuelle. [00:44:15] Bernd Lüttgenau: Danke. Das sage ich ja. [00:44:18] Sabine Oberhausen: Und Herr Aydın hat gesagt, die Kunden fragen nach Nachweisen. Wer macht das? [00:44:22] Melanie Kessler: Ich würde das übernehmen, wenn Herr Aydın mir sagt, welche Kunden wir fragen und was ihn im Vertrieb interessiert. Ich habe mir das schon mal angeschaut. Kurz, zehn Fragen, online, und wir rufen die größten Kunden zusätzlich an, damit wir nicht wieder bei elf Prozent Rücklauf landen. [00:44:40] Kemal Aydın: Sehr gerne. Ich gebe Ihnen die Liste. [00:44:42] Sabine Oberhausen: Bis wann? [00:44:44] Melanie Kessler: Wenn wir das vernünftig machen wollen, erstes Quartal. Im Dezember fragt man niemanden, da ist keiner da. [00:44:50] Sabine Oberhausen: Erstes Quartal siebenundzwanzig. Frau Kessler und Herr Aydın. [00:44:54] Melanie Kessler: Fünfzehntens. Neue Kundenbefragung, Frau Kessler und Herr Aydın, erstes Quartal siebenundzwanzig. [00:45:01] Bernd Lüttgenau: Und dürfen wir dann den Imagefilm aktualisieren? Also mit der neuen Zahl? [00:45:06] Sabine Oberhausen: Herr Lüttgenau. Wenn die neue Zahl gut ist, reden wir darüber. [00:45:10] Bernd Lüttgenau: Der Film hat übrigens auf, äh, auf der Website schon über dreihundert Aufrufe. Nur mal so. [00:45:16] Andrea Vollmer: Wie viele davon waren Sie? [00:45:19] Bernd Lüttgenau: Ein paar. Ein paar. [00:45:20] [Gelächter] [00:45:22] Sabine Oberhausen: Zweitens unter Verschiedenes: die Weihnachtsfeier. Frau Kessler? [00:45:26] Melanie Kessler: Die Weihnachtsfeier ist am Freitag, elfter Dezember, wieder im Landgasthof Schäfer. Die Einladung geht nächste Woche raus. Ich bräuchte von den Bereichen bis Ende Oktober die Zahl, wie viele aus den Objekten kommen, wegen der Busse. [00:45:41] Sabine Oberhausen: Bitte melden Sie das direkt an Frau Kessler. Und drittens, von mir: Ich bin vom neunzehnten bis dreiundzwanzigsten Oktober im Urlaub. Vertretung ist Frau Vollmer. Die Freigabe der Zeitarbeit für November mache ich vorher, Herr Heitkamp, sprechen Sie mich bitte bis zum sechzehnten an. [00:45:59] Jörg Heitkamp: Mache ich. [00:46:00] Sabine Oberhausen: Gibt es sonst noch was? [00:46:02] [Pause] [00:46:05] Frank Dietz: Nur, dass ich jetzt los muss. [00:46:08] Sabine Oberhausen: Dann sind wir durch. Das nächste Quartalsgespräch ist am zwölften Januar, Dienstag, neun Uhr, hier. Dann schauen wir aufs ganze Jahr. Ich will zum Schluss noch einen Satz sagen. Das Quartal war nicht gut. Aber ich habe heute niemanden gehört, der sich rausredet, und alle wissen, was zu tun ist. Wenn wir die Preise durchbekommen, das Geld von Brückner reinholen und die Leute halten, dann sieht das nächste Jahr anders aus. Danke Ihnen allen. [00:46:36] Bernd Lüttgenau: Wir machen das. [00:46:39] [Pause] [00:46:40] Sabine Oberhausen: Ja, Herr Lüttgenau. Wir machen das. Frau Kessler, schicken Sie das Protokoll bitte bis morgen Mittag rum. [00:46:46] Melanie Kessler: Bis morgen Mittag. [00:46:49] [Stühle, Gespräche durcheinander] [00:46:54] Kemal Aydın: Frank, wartest du kurz, ich lauf mit runter, wegen der Pförtneroption am Nordring. [00:46:58] Frank Dietz: Komm. [00:47:00] [Ende der Aufnahme]